
So verhinderst du Schmerzen am Arbeitsplatz – Ergonomie leicht gemacht
- Anke Odenthal

- 4. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Viele Menschen verbringen den Großteil ihres Tages am Schreibtisch – sei es im Büro oder im Homeoffice. Doch langes Sitzen, falsche Haltungen und wenig Bewegung führen schnell zu Rücken-, Nacken- oder Kopfschmerzen. Mit ein paar einfachen ergonomischen Anpassungen kannst du deinen Arbeitsplatz gesünder gestalten und Schmerzen vorbeugen.
Warum Ergonomie so wichtig ist
Unser Körper ist nicht dafür gemacht, stundenlang unbewegt zu sitzen. Wenn Muskeln und Gelenke überlastet werden, entstehen Verspannungen und Schmerzen. Ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz unterstützt den Körper dabei, in einer möglichst natürlichen Haltung zu arbeiten – und entlastet so Rücken, Nacken und Augen.

5 Tipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz
1. Richtige Sitzhöhe
Stelle deinen Stuhl so ein, dass deine Füße fest auf dem Boden stehen und deine Knie ungefähr im 90-Grad-Winkel gebeugt sind. Deine Oberschenkel sollten waagerecht sein.
2. Schreibtisch & Bildschirm einstellen
Der Bildschirm sollte etwa eine Armlänge entfernt stehen und so hoch, dass du leicht nach unten schaust (oberer Bildschirmrand auf Augenhöhe). Das verhindert Nackenverspannungen.
3. Bewegung einbauen
Stehe regelmäßig auf, laufe ein paar Schritte oder dehne dich. Schon kleine Pausen von 2–3 Minuten helfen, Verspannungen zu lösen.
4. Ergonomische Hilfsmittel nutzen
Ein höhenverstellbarer Schreibtisch, eine ergonomische Maus oder ein spezielles Kissen können zusätzliche Entlastung bringen.
5. Auf Körpersignale achten
Spürst du Schmerzen oder Verspannungen, nimm das ernst. Oft sind es erste Warnzeichen, dass deine Haltung angepasst werden sollte.

Fazit
Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz bedeutet keine große Investition – aber er bringt spürbare Vorteile: weniger Schmerzen, mehr Energie und eine bessere Konzentration. Schon kleine Veränderungen machen einen großen Unterschied für deine Gesundheit.




Kommentare