
Ergotherapie bei Rheuma – Beweglichkeit und Selbstständigkeit erhalten
- Anke Odenthal

- vor 4 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Rheuma betrifft nicht nur die Gelenke, sondern den ganzen Menschen. Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen können den Alltag stark belasten. Doch gerade hier kann Ergotherapie viel bewirken: Sie unterstützt Betroffene dabei, Beweglichkeit zu erhalten, den Alltag zu erleichtern und die Lebensqualität zu verbessern.
Was passiert bei Rheuma im Körper?
Rheuma ist ein Sammelbegriff für verschiedene entzündliche Erkrankungen, die Gelenke, Muskeln und manchmal auch Organe betreffen können. Häufig treten Schwellungen, Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit auf – oft in Schüben.

Ziele der Ergotherapie bei Rheuma
• Beweglichkeit erhalten: Gelenke möglichst lange funktionsfähig halten
• Schmerzen reduzieren: durch gelenkschonende Bewegungen und Techniken
• Alltag erleichtern: Hilfsmittel und Tipps für ein selbstständiges Leben
• Selbstmanagement fördern: Betroffene lernen, ihre Energie bewusst einzuteilen

Typische Methoden und Hilfen
• Gelenkschutztraining: Praktische Tipps, wie man Bewegungen anpasst, um die Gelenke zu schonen
• Individuelle Übungen: Sanfte Bewegungen zur Erhaltung der Flexibilität
• Hilfsmittelberatung: Von speziellen Griffhilfen bis hin zu ergonomischem Besteck
• Energie-Management: Strategien, um Belastungen im Alltag besser zu verteilen

Fazit
Auch wenn Rheuma eine chronische Erkrankung ist, können Betroffene aktiv etwas tun. Ergotherapie hilft, Beweglichkeit und Selbstständigkeit zu bewahren und die eigenen Ressourcen bestmöglich einzusetzen. So rückt ein aktives und erfülltes Leben trotz Rheuma in greifbare Nähe.




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