
Starke Hände – wie Ergotherapie nach Verletzungen unterstützt
- Anke Odenthal

- 18. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Unsere Hände sind wahre Alleskönner: Wir schreiben, greifen, arbeiten, gestalten und drücken mit ihnen Gefühle aus. Nach einer Verletzung, etwa durch einen Bruch, eine Sehnenverletzung oder eine Operation, kann die Beweglichkeit jedoch stark eingeschränkt sein. Hier hilft die Ergotherapie, Kraft und Geschicklichkeit Schritt für Schritt zurückzugewinnen.

Warum die Hand so wichtig ist
Die Hand besteht aus vielen kleinen Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven, die präzise zusammenarbeiten. Schon kleine Einschränkungen wirken sich stark auf den Alltag aus – ob beim Anziehen, Kochen, Arbeiten oder Schreiben.
Ziele der Ergotherapie nach Handverletzungen
• Beweglichkeit wiederherstellen – damit die Gelenke nicht versteifen
• Muskeln stärken – für Kraft im Alltag
• Geschicklichkeit fördern – um wieder feinmotorische Tätigkeiten auszuführen
• Schmerzen lindern – durch gezielte Übungen und Techniken
• Alltag erleichtern – indem Betroffene lernen, Tätigkeiten anzupassen und Hilfsmittel sinnvoll einzusetzen

Typische Methoden in der Therapie
• Mobilisation: Sanfte Bewegungsübungen, um Steifigkeit zu lösen
• Kräftigungsübungen: Training mit Therapieknete, Bällen oder kleinen Geräten
• Sensibilitätstraining: Übungen, um das Gefühl in der Hand zu verbessern
• Alltagstraining: Praktische Übungen, die sich direkt auf Tätigkeiten wie Schreiben oder Greifen übertragen lassen
Fazit
Eine Handverletzung kann sehr belastend sein – doch mit gezielter ergotherapeutischer Behandlung lässt sich viel erreichen. Mit Geduld und regelmäßigen Übungen kehren Beweglichkeit, Kraft und Geschicklichkeit zurück, sodass die Hand wieder zu einem zuverlässigen Alltagshelfer wird.










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