
Ergotherapie bei Multipler Sklerose – Alltag erleichtern
- Anke Odenthal

- 5. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des Nervensystems, die viele Lebensbereiche beeinflussen kann. Betroffene erleben unterschiedliche Symptome – von Muskelschwäche und Koordinationsproblemen bis hin zu Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten. Doch auch wenn MS eine große Herausforderung ist: Mit gezielter Ergotherapie lässt sich der Alltag spürbar erleichtern.

Was macht die Ergotherapie bei MS so wertvoll?
Die Ergotherapie setzt dort an, wo Menschen im Alltag eingeschränkt sind. Sie hilft, vorhandene Fähigkeiten zu stärken, neue Strategien zu entwickeln und Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten.
Typische Ziele in der Ergotherapie bei MS:
• Alltag bewältigen: Unterstützung bei Anziehen, Haushalt, Arbeitsplatzgestaltung.
• Energie einteilen: Training von Strategien zum Umgang mit Fatigue (Erschöpfung).
• Beweglichkeit fördern: Übungen für Koordination und Kraft.
• Hilfsmittel nutzen: Beratung zu Greifhilfen, speziellen Möbeln oder Schienen.
• Gedächtnis und Konzentration stärken: Hirnleistungstraining durch Spiele und Übungen.

Praktische Beispiele aus der Therapie
• Ein Patient lernt, durch kleine Pausen und Bewegungsabläufe seine Kraft besser einzuteilen.
• Mit Hilfsmitteln gelingt es, selbstständig zu kochen oder einfache Haushaltstätigkeiten zu erledigen.
• Durch Training von Handmotorik kann das Schreiben oder Greifen wieder leichter fallen.
Fazit
MS verändert das Leben – aber die Ergotherapie eröffnet Wege, die eigene Selbstständigkeit und Lebensqualität bestmöglich zu erhalten. Jeder kleine Fortschritt zählt und macht den Alltag leichter.










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