
„Ergotherapie bei ADHS – Struktur, Konzentration und Alltagshilfe“
- Anke Odenthal

- 23. Juni
- 1 Min. Lesezeit
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) bedeutet für Kinder, Jugendliche und Erwachsene oft: Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Organisation und Impulskontrolle. Im Alltag zeigt sich das zum Beispiel in der Schule, im Beruf oder im Familienleben. Ergotherapie kann hier eine wertvolle Unterstützung sein – individuell, praxisnah und alltagsorientiert.

Was Ergotherapie bei ADHS bewirken kann
In der Ergotherapie geht es nicht um ein „Wegtrainieren“ von ADHS, sondern darum, Ressourcen zu stärken und den Alltag strukturierter und leichter zu gestalten. Ziel ist es, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu fördern.

Schwerpunkte der Therapie
• Struktur & Organisation entwickeln
Gemeinsam erarbeiten wir Tagespläne, Routinen und Strategien, die Orientierung und Sicherheit geben.
• Konzentration und Ausdauer trainieren
Spielerische Übungen und Hirnleistungstraining helfen, die Aufmerksamkeit Schritt für Schritt zu verbessern.
• Impulskontrolle fördern
Durch gezielte Methoden lernen Kinder und Jugendliche, innezuhalten und Entscheidungen bewusster zu treffen.
• Alltagserleichterungen im Umfeld
Mit kleinen Anpassungen zu Hause oder in der Schule (z. B. klare Regeln, visuelle Hilfen, strukturierte Arbeitsplätze) fällt es leichter, Aufgaben zu bewältigen.
• Einbeziehung von Eltern und Angehörigen
Elterncoaching und Beratung sind wichtige Bestandteile – so wird die Therapie im Alltag wirksam umgesetzt.

Fazit
Ergotherapie bei ADHS bedeutet, gemeinsam Lösungen zu finden, die den Alltag strukturierter und stressfreier machen. Kleine Schritte können große Veränderungen bewirken – für mehr Selbstständigkeit, Konzentration und Lebensfreude.




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